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1:1 in Barum: Oberliga-Frauen weiter ungeschlagen

Gegen den Tabellenführer führt der SVH bis zur 63. Minute / Foto: Jana Stolle

Textquelle: www.awesa.de

„Hätte uns vorher jemand gesagt, ihr fahrt zum Meisterschaftsfavoriten nach Barum und holt einen Punkt, dann hätte ich sofort unterschrieben. Letztlich wäre aber durchaus mehr drin gewesen“, wusste SVH-Spielertrainerin Bianca Lity nicht, ob sie sich mehr über den gewonnenen Zähler freuen sollte oder über die zwei verlorenen Punkte ärgern. „Wir halten unsere Serie aufrecht und wollten etwas bei der längsten Fahrt der Saison mitnehmen. Von daher müssen wir eigentlich zufrieden sein“, hatte sich Lity für die Freude über den Punkt entschieden.

Die Hastenbeckerinnen überstanden einen stürmischen Barumer Beginn gut – und zeigten im Anschluss, dass sie mit den den ganz Großen in dieser Liga mithalten können: Nach einem schnell vorgetragenen Konter lupfte Jana Stolle sehenswert zur 1:0-Auswärtsführung in der 30. Minute. Kerstin Jäger erzielte kurz vor der Pause gar fast das 2:0. „Wir wussten, dass Barum robust und spielerisch stark spielt. Daher habe ich mit Jana und Kerstin zwei schnelle Stürmerinnen aufgestellt. Der Plan ist aufgegangen“, so Lity. Allerdings schlugen die Gäste zu wenig Kapital aus den sich bietenden Chancen.

Kurz nach dem Seitenwechsel traf Stolle nur den Pfosten und Jäger war bereits zu weit eingerückt, sodass sie den Abstauber zur Doppelführung verpasste. So blieb Barum im Spiel – und nutzte seine Chance. Nach einem Eckball klärten die Hastenbeckerinnen nicht konsequent genug, die Kugel kam zurück und nach einem Zweikampf zeigte Schiedsrichter Christian Krahn auf den Punkt. „Den hätte man nicht geben müssen“, so Lity. Isabell Schneider verwandelte den Strafstoß trotzdem zum Ausgleich. Im Anschluss hatten Maike Lotze und Lity selbst noch zwei gute Gelegenheiten, den Tabellenführer vorerst zu stürzen – doch es blieb beim 1:1. „Die Mannschaft hat sich heute als Kollektiv den Punkt erarbeitet“, freute sich Lity.

Tore: 1:0 Jana Stolle (30.), 1:1 Isabell Schneider (63.).