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1:3 gegen Broistedt: Nicht mehr ungeschlagen

Teammanagerin Sabine Thimm: "Wir haben eine geschlossen schlechte Leistung gezeigt."

Text und Foto: www.awesa.de

Heute war es so weit: Aufsteiger Hastenbeck kassierte die erste Niederlage im achten Spiel. „Dass sie kommt, war uns klar. So wie sie heute gekommen ist, war die Niederlage verdient“, zeigte sich SVH-Teammanagerin Sabine Thimm als faire Verliererin. „Ich weiß nicht, ob wir die  Partie vielleicht zu leicht genommen haben. Broistedt hat und den Schneid abgekauft, war uns in den Zweikämpfen weit voraus.“

Dabei kamen die Gastgeberinnen wesentlich besser von der Startlinie: Kerstin Jäger erzielte nach 21 Minuten die Führung für die Gastgeberinnen. „Dann haben wir gedacht, dass zweite Tore kommt von alleine“, so Thimm. Das sollte sich nach dem Seitenwechsel rächen: Fenja Ahrens drehte das Spiel innerhalb von fünf Minuten im Alleingang. „Nach dem Rückstand ging leider kein Ruck mehr durch die Mannschaft. Spielerisch kam fast nichts von uns und auch den Kampf haben  wir nicht mehr angenommen“, kritisierte Thimm.

Die Folge: Bianca Giering machte in der 79. Minute die Entscheidung für die Gäste klar. „Das war heute das Zeichen: Es geht nicht von alleine. Solche Leistungen werden in der Oberliga bestraft – auch von den Teams, die weiter unten in der Tabelle stehen. Heute haben wir eine geschlossen schlechte Leistung gezeigt“, brachte es Hastenbecks Teammanagerin auf den Punkt. „Das muss jede unserer Spielerinnen heute einsehen. Jetzt müssen wir uns aufraffen und es gegen Sparta Göttingen wieder besser machen.“ Damit bleibt Hastenbeck Dritter und einen Punkt an PSV Hildesheim dran. Die Domstädterinnen verloren im Topspiel gegen Tabellenführer Barum mit 1:2.

Tore: 1:0 Kerstin Jäger (21.), 1:1 Fenja Ahrens (53.), 1:2 Ahrens (58.), 1:3 Bianca Giering (79.).