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Es geht um Platz eins! Gipfeltreffen in Barum

Beim Sieg winkt die Tabellenführung / Sophie Niebisch (Foto), Selen Sariboga und Alina Stolle fehlen

Textquelle: www.awesa.de

Getreu dem Motto „Alles kann, nichts muss“ reist der  SV Hastenbeck als aktueller Tabellenzweiter am Sonntag ins 160 Kilometer entfernte Barum, wo es ab 13 Uhr zum Gipfeltreffen kommt. Der MTV gilt neben dem PSV Hildesheim als einer der Titelanwärter auf die Oberligameisterschaft und ist wie die Schwarz-Weißen bisher ungeschlagen. Eine Situation, mit der am Reuteranger im Vorfeld der Saison so wohl niemand gerechnet hat, der sich das Team um Kapitänin Francesca Rüscher nun aber stellen wird. Dabei liegt der Fokus für alle Beteiligten weiterhin ganz klar auf dem ausgegebenen Ziel des Klassenerhalts. „Wir wollen möglichst schnell  ausreichend Punkte auf unserem Habenkonto gesammelt haben, um frühzeitig für die kommende Oberligasaison planen zu können.

Lity: „Wo wir momentan in der Tabelle stehen ist Nebensache“

Gegen wen wir spielen und wo wir momentan in der Tabelle stehen, ist somit Nebensache. Abgerechnet wird am Saisonende. Daher werden wir in jedem Spiel dafür brennen, etwas Zählbares mitzunehmen“, bleibt Hastenbecks Spielertrainerin Bianca Lity auch vor dem bevorstehenden Spitzenspiel auf dem Teppich, schickt aber auch zugleich eine kleine Kampfansage Richtung des MTV: „Sicher fahren wir nicht zwei Stunden durch die Weltgeschichte, um uns dort die schöne Lüneburger Heide anzuschauen. Nach Möglichkeit wollen wir unsere Serie aus zuletzt fünf Spielen ohne Niederlage noch eine Weile aufrechterhalten und weiter punkten. Ob uns das gelingt, wird sich zeigen. Entgegen kommt uns in jedem Fall die Konstellation aus Aufsteiger und Favorit, da der Druck somit ganz klar auf Seiten des MTV liegt. Für uns also eher ein angenehmes Spiel“, stellt Lity klar.

Fehlen werden dem SVH in Barum verletzungstechnisch Sophie Niebisch, Selen Sariboga und terminbedingt Alina Stolle. Dennoch gibt sich die Trainerin optimistisch: „Wir sind zurzeit so gut drauf, trotz der Ausfälle eine schlagkräftige Mannschaft auf den Rasen schicken zu können, die bereit ist bis an ihre Grenzen und darüber hinaus zu gehen.“